Dienstag, 6. Januar 2009

Danke!

Liebe Sadiie,
ich wollt einfach mal "Danke" sagen..
Ich schäme mich ein wenig wie ich Dich, und auch einige andere behandelt habe, es tut mir leid-
Ich finde mich oft nicht zurecht, verlauf mich hier und da..wie Rotkäppchen..wärst Du nicht so für mich da gewesen, wäre ich sicher auch irgendwann dem bösen Wolf begegnet-vielleicht bin ich das auch schon-aber Du hast dafür gesorgt das ich nicht gefressen werde :)
Ich danke Dir! und ich werd da sein für Dich, falls Du Dich mal verläufst.....hmm, dazu fällt mir ein : oder wenn Du Dich mal verfährst ;)
Ich habe bei SchWelle gelesen wie sehr Du Dich über das Paket gefreut hast :)) ich habs gern getan...
ich hab Dich lieb Häschen :)

Donnerstag, 6. November 2008

So in etwa...

"Bitte höre, was ich nicht sage! Lass Dich nicht von mir narren. Lass Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache, denn ich trage tausend Masken, die ich fürchte abzulegen. Und keine davon bin ich. So tun, als ob, ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. Aber bitte, lass Dich dadurch nicht täuschen.

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles sonnig und heiter in mir, innen wie außen - als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle, als sei ich ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen, so als bräuchte ich niemanden.

Aber glaube mir nicht! Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist nur eine Maske. Darunter ist nichts Entsprechendes. Darunter bin ich, wie ich wirklich bin: ängstlich, verzweifelt und alleine. Aber ich verberge das, ich möchte nicht, dass es irgend jemand merkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwäche bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen. Und deshalb suche ich Masken, hinter denen ich mich verbergen kann: Eine lässige kluge Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde. Und dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Wenn ich glauben könnte, dass der Blick verbunden ist mit Angenommensein und Liebe, gäbe er mir die Sicherheit, die ich mir selber nicht geben kann: Das ich wirklich etwas wert bin. Aber das sage ich Dir nicht, denn ich habe Angst davor. Ich habe Angst davor, dass Dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet sein könnte. Ich fürchte, Du könntest gering von mir denken und über mich lachen, und Dein Lachen würde mich umbringen. Ich habe Angst, dass ich tief drinnen in mir selbst nichts bin, und dass Du das siehst und mich abweisen wirst.

So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: die sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.

Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts bedeutet, aber nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit, deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich rede.

Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage, was ich gerne sagen möchte, was ich um des Überlebens Willen rede und was ich nicht sagen kann.

Ich verabscheue dieses oberflächliche Versteckspiel, denn es ist ein unechtes Spiel. Ich möchte wirklich echt und spontan sein können, einfach ich selbst, aber Du musst mir helfen. Bitte strecke mir Deine Hand entgegen, selbst wenn es gerade das letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche. Jedes mal, wenn Du freundlich und sanft bist und mir Mut machst, jedes mal, wenn Du mich zu verstehen versuchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel - sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel.

Dein Gespür, Dein Mitgefühl und die Kraft Deines Verstehens hauchen mir Leben ein. Ich möchte, dass Du das weißt. Ich möchte, dass Du weißt, wie wichtig Du für mich bist: Du kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere. Du kannst mir die Maske abnehmen. Du kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus meiner Angst und Unsicherheit befreien - aus meiner Einsamkeit. Übersieh´ mich nicht. Bitte - bitte übergehe mich nicht. Es wird nicht leicht für Dich sein. Die langandauernde Überzeugung, wertlos zu sein, hat dicke Mauern um mich geschaffen. Je näher Du mir kommst, desto blinder schlage ich um mich. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei, als jeder Schutzwall. Und darin liegt meine Hoffnung. Bitte versuche, diese Mauern einzureißen, mit sicheren aber zarten Händen: Ein Kind ist sehr empfindsam.

Wer ich bin, magst Du fragen? Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst, denn ich bin jede Frau und jeder Mann, die Dir begegnen können."

Flamme bin ich

Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.

Friedrich Nietzsche
Plöd!

Sonntag, 2. November 2008

neu über altes gestolpert

Samstag, 1. November 2008

Geständnis vergangener Gegenwart

Ich habe heute Abend gestanden... zumindest teilweise... denn ich sprach von der Vergangenheit. Nicht wissend, was es eigentlich noch mit der Gegenwart auf sich hat...
Vielleicht reichte die Vergangenheitsform um zu zerstören, was ich nie zerstören wollte, aber das liegt nun nicht mehr in meiner Macht.
Es würde schlimm sein, ja und wie. Aber zumindest war ich ehrlich. Und heute war die letzte Gelegenheit, es loszuwerden, ehe es zu spät ist.
Es hätte anders laufen sollen, aber die Zeit und Termine und die Kinder waren dagegen, dass es so lief.
Ob beten hilft?
Beten... und schon wieder warten... nu isses raus...

Freitag, 31. Oktober 2008

Haltet die Welt an - ich will aussteigen

Heute kann ich nicht allein sein. Heute könnt ich nur heulen. Ich möchte irgendwo sein, da wo jemand ist, der mir gut tut, aber niemand hat Zeit. Oder wohnen zu weit weg. Oder reagieren gar nicht erst.
Ich fühl mich einsam.
Manchmal glaube ich, dass die meisten anderen sich einen feuchten Dreck um mich scheren...

Kopf aus. Denken tut nicht gut!

Dienstag, 28. Oktober 2008

Ich packe meinen Koffer...

... wieder aus und lass mich hier!
Was soll ich sagen... überstürzt war's gestern? Eher nicht... es war gestern angemessen.
Wie eine "Trennung auf Zeit" womit wir wieder bei der Beziehung wären ;-)
Ganz schön lange und harte Zeit übrigens...
Jedenfalls:

Ich bin wieder da!

Ich packe meinen Koffer...

... und nehme mich mit.
Ich ziehe aus der WG aus. Vielleicht vorübergehend, vielleicht für immer. Und für letzteren Fall bin ich Gott sei Dank mein eigenes Abrisskommando...


Ich will nicht mehr sein!
Ich hab nichts getan, nichts gewusst, und kriegs trotzdem ab.
Ich will nicht mehr sein.
Leben tut mir zu weh!

Du tust mir weh...

Montag, 20. Oktober 2008

An deiner Seite

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Weisheit aus der Hölle

Hoaaah, am 19. April '08 hab ich in der Hölle folgendes Satz gesagt, der nicht nur sehr weise scheint gerade, sondern den ich auch noch vollkommen vergessen hatte...

Das engste Gefängnis ist das, was man sich selber ist!

Vita mit Kiss*

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